​Claire Piganiol

Claire Piganiol studierte Blockflöte und moderne Harfe am Conservatoire de la Vallée de Chevreuse bei Paris, wo sie ihre Liebe für historische Harfen entdeckte. Ihre Faszination für diese heutzutage selten gespielten Instrumente führte sie im Rahmen ihres Curriculums über Mailand und Toulouse nach Basel, wo sie 2012 einen Master für historische Harfen erwarb. Daneben erwarb sie während eines Masterstudiums der Mittelalter- und Renaissancemusik in Trossingen (bei Stuttgart in Deutschland), sowie im Rahmen ihrer musikwissenschaftlichen Aufenthalte an der Sorbonne, Paris, umfangreiche Kenntnisse zu Repertoire, Ikonographie, Instrumentenkunde und historische Spieltechniken ihrer Instrumente.
Sie ist heutzutage eine gefragte sowie angesehene Künstlerin und tritt regelmässig europaweit auf, beispielsweise gemeinsam mit den Ensembles Gilles Binchois, Tetraktys, Le Miroir de Musique, Akadêmia, Le Parlement de Musique, Kesselberg u.a.
Sie setzt bei internationalen Festivals wie Festival de Davos, Festtage Basel, Festival international de musiques sacrées de Fribourg, am Musiksommer am Zürichsee, Oude Muziek Utrecht, Laus Polyphoniae Antwerpen, Wunderkammer Trieste musikalische Akzente und spielt im Rahmen von Konzertreihen an renommierten Opern wie Luzern, Lille, Semperoper Dresden, Stadsschouwburg Amsterdam. Darüber hinaus wird sie regelmässig für Aufführungen historischen Repertoires in geschichtsträchtigen Kulturbauten wie dem Schloss Versailles oder dem Kloster Einsiedeln angefragt. 
Ihren Wunsch, ihre Leidenschaft für historische Instrumente und deren Repertoire einem möglichst breitem Publikum von Amateuren und professionellen Musikern zu vermitteln, verwirklicht sie als Dozentin für historische Harfen einerseits am Konservatorium Besançon (Frankreich) und andererseits als Meisterkursdozentin bei den Mittelaltermusikwochen Besalu, Spanien und bei der Settimana Musicale del Trecento in Arezzo, Italien. 
Sie lebt im Dreiländereck bei Basel.